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Aktuelles aus dem Rathaus

Autor: Gemeinde Schopfloch
Artikel vom 04.04.2019

Rund 60 Teilnehmer bei AED-Schulung in Oberiflingen

Volles Sportheim bei der AED-Schulung in Oberiflingen
Gespannt folgen die Zuhörer der Schulung im Sportheim. Foto: DRK
Der Referent vom DRK-Kreisverband Freudenstadt erklärte die Bedienung des Defibrillators.
Der Referent vom DRK-Kreisverband FDS erklärte die Bedienung des Defibrillators. Foto: DRK
Bürgermeister Klaassen bei der AED-Schulung
Foto: DRK

Die Björn-Steiger-Stiftung und der DRK-Kreisverband Freudenstadt sowie Bürgermeister Klaassen freuten sich über die mehr als 60 Teilnehmer der kürzlich stattgefundenen AED-Schulung in Oberiflingen. Kaum ein Stuhl blieb am Freitagabend im Sportheim in Oberiflingen frei, denn zahlreiche Interessierte folgten der AED-Schulung.

Bürgermeister Klaassen berichtete, dass die Defibrillatoren zusammen mit der Björn-Steiger-Stiftung im Sommer installiert worden seien. Er beschrieb das Projekt "herzsicherer Landkreis" als gelungene Initiative. Ebenso freute sich der Bürgermeister, dass so viele Interessierte die Schulung in Oberiflingen wahrgenommen hätten. Es seien noch mehr Teilnehmer, als bei der Schulung im Rathaus in Schopfloch und dort wären es einige Interessierte gewesen.

Über das Projekt "herzsicherer Landkreis Freudenstadt" informierte Frau Tomaschko von der Björn-Steiger-Stiftung. Auf rund 1000 Einwohner würde dank der Aktion nun ein Defibrillator kommen. Wie wichtig das Gerät sei, habe sich bereits bewiesen. Einige der Oberiflingen wussten, dass einer der AED bereits dieses Jahr im Nachbarort eingesetzt wurde. "Ich war selbst dabei. Ohne das Gerät hätte es anders ausgesehen", erklärte einer der Oberiflinger, der auf die Anwendung des AED gespannt sei. Roger Cornitzius vom DRK-Kreisverband Freudenstadt beschrieb den Zuhörern, wann und wie der AED zum Einsatz kommt. Dabei stelle sich heraus, dass sich im Sportheim Oberiflingen ein AED befindet, das nicht im Zuge des Projekts angeschafft wurde.

Geübt wurde jedoch nicht mit einem "scharfen", sondern mit einem Übungsgerät. "Ich will Ihnen jetzt nicht Ihr Gerät auseinandernehmen und für den Einsatz ist es dann nicht mehr ausgerüstet. Wir haben auch ein Übungsgerät dabei", sagte Roger Cornitzius.

Immer wieder betonte er jedoch, dass das Gerät nur ein "Standbein" von zweien sei. "Das Gerät ist die elektrische Variante. Es ist wichtig, dass Sie die Herzdruckmassage vornehmen, denn das kann das Gerät nicht", so der Referent.

Projekte wie "Löwen retten Leben" würden aktuell in Band-Württemberg umgesetzt, damit auch junge Menschen eine Reanimation umsetzen können. Deutschland würde bisher im Thema Reanimation einigen Ländern hinterher hinke, was sich mit Schulungen ändern soll.

Daher durften die Teilnehmer der AED-Schulung im Oberiflingen nicht nur dem Vortrag lauschen, sondern mussten auch aktiv werden. Nachdem Roger Cornitzius die Bedienung des AED erklärt hatte, konnten die Freiwilligen das Übungsgerät an einer Puppe ausprobieren und die Reanimation vornehmen.

Zudem stellten die Interessierten einige Fragen rund um das Thema Reanimation wie Kinderreanimation und schauten den eigenen Defibrillator genau an. Zur Kinderreanimation erklärte der Referent, dass diese sehr selten vorgenommen werde, denn das Herzkammerflimmern bei Kindern sei sehr selten. Lange Zeit übten die Besucher noch, die großes Interesse am Thema zeigten. Quelle: DRK

In einem aufgestellten Spendenkässle sammelte sich ein aufgerundeter Betrag von sage und schreibe 500 Euro. Dieser Betrag geht komplett an die Björn-Steiger-Stiftung "Herzsicherer Landkreis Freudenstadt".

Allen Spendern herzlichen Dank!