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Unteriflingen

Erstmalige Erwähnung

Unteriflingen wurde um 1100 im Zusammenhang mit einer Stiftung an das Kloster Reichenbach zum ersten Mal erwähnt. Auch Unteriflingen gehörte ursprünglich zu den Herren von Geroldseck. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstand die Burg Neuneck und Unteriflingen kam zu dieser niederadligen gleichnamigen Herrschaft.

1614 wurde Unteriflingen württembergisch und wurde zum Amt der neu gegründeten Stadt Freudenstadt geschlagen. In Unteriflingen mit seinen stattlichen Höfen haben sich etliche Kornspeicher aus dem 16. und 17. Jahrhundert erhalten. Die Margarethenkirche war ursprünglich nur eine gotische Kapelle und wurde 1825 durch einen klassizistischen Querbau erweitert.

Im 19. Jahrhundert zerstörte ein Brand einen beträchlichen Teil der Unteriflinger Häuser. Der sehr regelmäßige Wiederaufbau zeigt sich heute noch an den Gebäuden der Brunnenstraße.

Kirchlich kam Unteriflingen nach der Reformation zur Pfarrei Neuneck, wozu Unteriflingen bis vor wenigen Jahrzehnten zusammen mit Böffingen noch gehörte.

Am 1.7.1974 wurde Unteriflingen nach Schopfloch eingemeindet.

Südlich des Ortes auf einem Bergsporn oberhalb des Glatttals befinden sich die Reste einer mittelalterlichen Stadtanlage. Diese Siedlung muss im 12./13. Jahrhundert entstanden sein und wurde schon ziemlich früh wieder aufgegeben. Niemand weiß mehr, wer diese Stadt, Rockesberg genannt, einst gegründet hat.