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Oberiflingen

Erstmalige Erwähnung

Oberiflingen findet 1005 erstmals schriftliche Erwähnung, ist aber deutlich älter. Man stieß hier auf zahlreiche frühgeschichtliche Funde. Zur dortigen Pfarrei gehörten im ausgehenden Mittelalter 17 Ortschaften, was die besondere Bedeutung von Oberiflingen in der damaligen Zeit unterstreicht. Diese Urkirche ist dem heiligen Michael geweiht, was schon anzeigt, dass dieser Ort zur ältesten Siedlungsschicht gehört. Das evangelische Pfarramt für die Gesamtgemeinde Schopfloch hat auch heut noch seinen Sitz in Oberiflingen.

Die Kirche inmitten des Kirchhofs, die Zehntscheuer und das Pfarrhaus bilden den Ortskern. Das Schul- und Rathaus, das Gasthaus und der einstige Widumshof (gegenüber dem Gasthaus Linde), von dem aus der Zehnt aus den 17 Orten "vor dem Wald" eingezogen wurde, komplettieren das Ensemble.

Die Ortschaft gehörte zu einem großen Teil der Herren von Geroldseck. 1501 kaufte das Kloster Alpirsbach Oberiflingen auf. Zusammen mit Alpirsbach kam es später zu Württemberg. Im Gegensatz zu Schopfloch gehörte Oberiflingen jahrhundertelang zum Klosteramt Alpirsbach und kam 1807 zum neu gebildeten Oberamt Freudenstadt. Am 1. 7. 1974 wurde Oberiflingen nach Schopfloch eingemeindet.

1896 wurde bei einem nahe Oberiflingen gelegenen Grabhügel gegraben und man stieß neben etlichen Grabbeigaben auf ein kleines Goldblattkreuz, was heute im Stuttgarter Landesmuseum ausgestellt ist. Dieser Fund, eindeutig ins 7. Jahrhundert zu datieren, zeigt das hohe Alter von Oberiflingen an und weist auf die beginnende Christianisierung hin.

2005 feierte Oberiflingen unter anderem mit einem riesigen Umzug das 1000-jährige Ortsjubiläum.