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Aktuelles aus Schopfloch

Autor: Gemeinde Schopfloch
Artikel vom 30.11.2018

Hauptversammlung Krankenpflegeförderverein Schopfloch

Von  links die Referentin des Abends Frau Marlene Trick zusammen mit dem Vorsitzenden Bürgermeister Klaassen
Von links die Referentin des Abends Frau Marlene Trick zusammen mit dem Vorsitzenden Bürgermeister Klaassen

Jüngst fand die Hauptversammlung des Krankenpflegefördervereins Schopfloch e.V. (KPFV) statt. Als besondere Gäste waren die Referentin, Frau Marlene Trick aus Freudenstadt und die Leiterin der Diakoniestation, Frau Bärbel Leiser bei der Versammlung anwesend. Zu Beginn äußerte Bürgermeister Klaassen in seiner Funktion als Vorstand große Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber der Diakoniestation Dornstetten Glatten Schopfloch. Er unterstrich die Rolle der drei Krankenpflegefördervereine, die es durch ihre finanziellen Beiträge an die Diakoniestation ermöglichen, dass sich die Pflegekräfte mehr Zeit für die Pflegebedürftigen bzw. Patienten nehmen können. Anschließend gab die Kassiererin Frau Regina Kugler einen Überblick über den Kassenstand, die Vereinsbeiträge und die Mitgliederentwicklung und legte die entsprechenden Zahlen öffentlich aus. Ihre ordentliche und ohne Tadel geführte Arbeit wurde durch den Kassenprüfer Herr Holstein gelobt.

Schließlich wurde aus der Mitte der Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft beantragt und diese einstimmig beschlossen.

Bei den Wahlen kandidierten für den Vorsitz Bürgermeister Klaas Klaassen, als Schriftführer Herr Thomas Winter, für die Kasse Frau Regina Kugler, für die Kassenprüfung Herr Manfred Thierer und Frau Carina Eberhardt. Die jeweiligen Mitglieder wurden einstimmig gewählt. Die Position des stellvertretenden Vorsitzenden wurde bisher durch den Gemeindepfarrer besetzt. Aufgrund der derzeit vakanten Pfarrstelle wird mit der Stellvertretung zugewartet, bis die Stelle neu vergeben ist. Im Anschluss an die Wahl wurde die langjährige Unterstützung der bisherigen Kassenprüfer, Herrn Siegfried Holstein und Herrn Horst Burkhard gewürdigt.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung berichtete Frau Bärbel Leiser als Pflegedienstleitung über die Diakoniestation. Sie teilte mit, dass die Diakonie sowohl wirtschaftlich als auch organisatorisch sehr gut dastehe. Momentan seien siebzig Mitarbeiter in der Pflege und siebenundvierzig Mitarbeiter in der Nachbarschaftshilfe tätig. Rund hundertsechzig Personen würden zurzeit pflegerisch betreut. Eine Zunahme in der Behandlungs- und auch Körperpflege sei zu verzeichnen. Das Café Atempause, welches durch ehrenamtliche Mitarbeiter für Demenzkranke betrieben werde, sei voll belegt. Das Pflegestärkungsgesetz bedeute eine starke Änderung und bewirke unter anderem das verstärkte Angebot (häuslicher) Beratung. Die Diakonie biete zudem Schulungen für Angehörige, aber auch Fortbildungen für eigene Mitarbeiter an. Die letzte regelmäßige Prüfung der Diakoniestation durch den medizinischen Dienst habe die Note 1,0 ergeben. Bürgermeister Klaassen würdigte die erfolgreiche Tätigkeit der Diakonie. Zum Abschluss ihres Berichtes bedankte sich Frau Leiser bei dem KPFV für die finanzielle Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Vortrag von Referentin Marlene Trick. Neben ihrer Vorstellung gab sie Einblicke in ihre Arbeit, beim Besuchsdienst und dem Diakonietelefon.

Die vierfache Mutter und Pfarrerin I.R. ("in Rufweite") kommt ursprünglich von der Schwäbischen Alb. Seit 2012 wirkt sie in Freudenstadt, nachdem sie jahrelang in Neuenbürg Religionsunterricht in verschiedenen Schulen gegeben hatte. Seit sechs Jahren leitet sie den Besuchsdienst der Diakonie. Nebenbei ist sie in der Vesperkirche und in dem Krankenpflegeverein Freudenstadt tätig. Frau Trick erläuterte, dass es sich bei dem diakonischen Besuchsdienst um einen wöchentlichen Besuch einsamer Menschen handle. Gemeinsam mit ihren 35 Mitarbeitern stemme sie diese Aufgabe. Die Mitarbeiter würden durch Besuchsdienstseminare entsprechend geschult, die Suche nach neuen Mitarbeitern erweise sich jedoch als immer schwieriger. Nach ihrer Einschätzung werde der Besuchsdienst in naher Zukunft weiter abnehmen und Alternativen, wie z.B. das Diakonietelefon zunehmend an Bedeutung gewinnen. Im Anschluss an ihren beeindruckenden Vortrag überreichte ihr Bürgermeister Klaas Klaassen zum Dank einen Blumenstrauß.