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Aktuelles aus Schopfloch

Autor: Frau Riedel
Artikel vom 11.01.2018

Aus dem Gemeinderat

Bebauungsplan „Nordhalde – 1. Änderung“ beschlossen

Die während der Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange in der Zeit vom 01.06.2015 bis 01.07.2015 zum Entwurf des Bebauungsplans "Nordhalde - 1. Änderung" eingegangenen Stellungnahmen waren zu prüfen und untereinander gerecht abzuwägen.

Nach Erläuterung stimmte der Gemeinderat den Abwägungsvorschlägen zu und beschloss die Satzung über den Bebauungsplan und über die örtlichen Bauvorschriften. Der Bebauungsplan ist ortsüblich bekannt zu machen, womit er dann in Kraft tritt.

Bebauungsplan „Mettstetter Weg – 2. Erweiterung“

Bürgermeister Klaassen berichtete zum laufenden Bebauungsplanverfahren, dass das Lärmgutachten noch nicht vorliege, entscheidungsreife Vorschläge gebe es noch nicht.

Dipl. Ing. Autenrieth ergänzte, dass auch die Frage der Ausgleichsfläche noch offen sei.

Friedhof Schopfloch, Sanierung Friedhofsanlage, Vergabe Straßen- und Pflasterarbeiten

Der Gemeinderat hat im Frühjahr 2017 den Umfang der Sanierungsmaßnahmen beim Friedhof Schopfloch festgelegt.

Für die Straßenbau- und Pflasterarbeiten erfolgte eine öffentliche Ausschreibung, eingegangen sind 7 Angebote. Das günstigste Angebot stellt die Firma Calmbach, Loßburg mit 121.352,89 Euro (Brutto). Nach rechnerischer und wirtschaftlicher Prüfung wurde die Vergabe an diese Firma empfohlen. Die Kostenschätzung hatte bei 150.000 Euro gelegen.

Der Gemeinderat vergab die Arbeiten wie vorgeschlagen.

Waldhaushalt 2018

Zum Einschlag im Jahr 2017 berichtete Forstdirektor Herr Zuleger, dass wegen der Trockenheit im Herbst 2016 und im anschließenden Winter viele Trocken- und Käferschäden zu verzeichnen gewesen seien.Herr Grundler führte aus, dass bisher rund 1.425 fm planmäßig eingeschlagen worden seien und rund 475 fm als Schadnutzung, vor allem Käferholz (entspricht einem Anteil von 24 % am Einschlag). Die Planung lag bei 2.380 fm. Die Durchforstungsfläche betrug 44,1 Hektar.

Die Pflanzung erfolgte mit 6.950 Stück geringer als geplant (Planung: 10.450 Stück). Hier wurde die Pflanzung in der Steinshalde in Oberiflingen komplett weggelassen, diese soll im Jahr 2018 nachgeholt werden.

Die Ästung erfolgte bei 98 Stück. Schutzmaßnahmen erfolgten mit Wuchshüllen (250 Stück), mit Wuchsgittern für Tanne (700 Stück) und sonstiger Einzelschutz an rund 3.600 Stück.

Zum Wegebau berichtete Herr Grundler, dass die Aufbesserung des Erdweges im Rockesberg in Unteriflingen rund 4.000 Euro gekostet habe (Planansatz: 7.000 Euro). Der Weg sei LKW-fähig ausgebaut worden. Da der Untergrund besser gewesen sei, als erwartet, habe man Kosten einsparen können. Mit Kalksteinaushub aus Oberiflingen habe man außerdem einen Maschinenweg auf rund 200 Meter Länge für die Gemeinde kostenlos sanieren können.

Zum vorläufigen Ergebnis berichtete Herr Zuleger, dass dies bei rund 35.000 Euro Überschuss liege (Planansatz: 27.200 Euro).

Aus der Mitte des Gemeinderats wurde wegen der allgemeinen Verbisssituation nachgefragt.

Revierförster Grundler stellte fest, dass sich die Verbisssituation seit er im Jahr 2015 nach Schopfloch gekommen sei deutlich verbessert habe. Man sehe seiner Meinung nach Erfolge, könne aber noch nicht auf Verbissschutz verzichten. Problembereiche seien u.a. der Ezwang in Oberiflingen oder das Alteren in Unteriflingen, wo noch starker und sichtbarer Verbiss zu verzeichnen sei. Für das Frühjahr 2018 stehe das forstliche Gutachten an.

Anschließend ging Herr Grundler auf die Planung für 2018 ein. Vorgesehen ist ein planmäßiger Holzeinschlag von 2.405 fm. Die Schwerpunkte des Holzeinschlags liegen dabei in Schopfloch im Pfaffenholz (1.200 fm), hier wird auch eine Sperrung der Kreisstraße notwendig werden, im Birkental/Teufelsloch mit 380 fm und im Birkenwald (Straßenhieb, 100fm). In Oberiflingen ist der Einschlag im Harissental/Steinshalde geplant (60 fm) und in Unteriflingen im Bereich Rokensberg/Alteren (365 fm). Für zufällige Nutzung wurden 300 fm veranschlagt.

Neu gepflanzt werden sollen 4.550 Bäumchen als Vorbau auf einer Pflanzfläche von insgesamt rund 1,5 ha. Kultursicherungsmaßnahmen sind auf 4,2 ha vorgesehen, Kulturvorbereitung auf 2 ha und Einzelschutz auf einer Fläche von 2 ha. Die Jungbestandspflege ist auf 2,7 ha geplant. Bei 130 Bäumen soll die Ästung erfolgen.

Die Gesamteinnahmen sind mit 164.900 Euro, die Gesamtausgaben mit 134.600 Euro kalkuliert, so dass es voraussichtlich zu einem Überschuss von rund 30.300 Euro kommen wird.

Eingewendet wurde, dass der Einschlag immer noch zu hoch sei, weshalb Bürgermeister Klaassen vorschlug, im Jahr 2018 wieder einen Waldbegang mit dem Gemeinderat einzuplanen. Zuletzt habe ein solcher im Jahr 2014 stattgefunden, so hätte man die Möglichkeit, zu sehen, wie sich der Wald seither entwickelt habe.

Angesprochen wurde auch der fehlende Zaunbau.

Als Gründe für den Wegfall des Zaunbaus nannte Herr Grundler vor allem die hohen Kosten und dass die verwendeten Drahtgeflecht für das Wild schlechter erkennbar seien. Eigentlich solle der Verbissschutz über die Jagd erreicht werden.

Im Ergebnis soll das Thema Zaunbau nochmals überlegt werden.

Nach langer Aussprache nahm der Gemeinderat das vorläufige Ergebnis 2017 zustimmend zur Kenntnis und stimmte der Planung für das Jahr 2018 zu.

Nachfolgenden Baugesuchen erteilte der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen:

  • Erweiterung und Umbau eines Einfamilienhauses, Flst. 588, Glattener Straße 37 in Schopfloch
  • Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage auf den Grundstücken Flst. 824/1 und 825/1, Kirchsteige in Schopfloch
  • Neubau eines Ärztehauses auf Flst. Nr. 1016 im Gewerbegebiet "Nordhalde", Schopfloch

Stadt Dornhan, Teilflächennutzungsplan „Windenergie“

Herr Meixner berichtete zur Überarbeitung des Teilflächennutzungsplanes "Windenergie" der Stadt Dornhan, dass das Gebiet reduziert worden sei. Die Planung betreffe die Gemeinde Schopfloch und die Ortsteile Ober- und Unteriflingen nicht direkt. Die Verwaltung schlug deshalb vor, nicht weiter am Verfahren beteiligt zu werden.

Der Gemeinderat schloss sich diesem Vorschlag an, Einwendungen wurden keine erhoben.

Abfallentsorgung im Landkreis Freudenstadt, Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages

Herr Meixner führte aus, dass für die Abfallentsorgung der Landkreis zuständig sei. Der Gebühreneinzug hierfür erfolge durch die Gemeinden, was bisher mit einer Satzung geregelt worden sei. Bei einer Prüfung im Landratsamt sei nun ausgesagt worden, dass dies künftig anders geregelt werden müsse. Die Arbeit bleibe die gleiche, solle nun aber mit einem öffentlich-rechtlichen Vertrag zwischen dem Landkreis Freudenstadt und jeder einzelnen Gemeinde geregelt werden.

Der Gemeinderat war mit dem Abschluss eines entsprechenden öffentlich-rechtlichen Vertrages mit dem Landkreis Freudenstadt einverstanden.

Dank an Herrn Ade für Bilder

Bürgermeister Klaassen bedankte sich bei Herrn Uwe Ade für seine tollen und ausdrucksstarken Fotos, welche er auch der Gemeinde zur Verfügung stelle und überreichte ihm einen Gutschein.