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Aktuelles aus Schopfloch: Gemeinde Schopfloch

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Aktuelles aus Schopfloch
Autor: Gemeinde Schopfloch
Artikel vom 25.06.2020

Die Toilette ist kein Abfalleimer

Was in die Toilette kommt, muss auch wieder raus. Kein Problem, wenn es sich dabei um Urin, Fäkalien und Toilettenpapier handelt. Das Abwasser wird gereinigt und über die Kläranlage ins nächste Gewässer geleitet.

Was ist aber mit all dem Dingen, die dennoch oft in Toiletten landen, obwohl sie darin nichts zu suchen haben. Einige Beispiele:

No-Go Nr. 1No-Go Nr. 2No-Go Nr. 3
Abfall aus dem BadAbfall aus der Küche    Abfall aus dem Haushalt
 
  • Baby-, Kosmetik- und Feuchttücher
  • Damenbinden, Slipeinlagen, Tampons, Windeln
  • Haare, Kondome, Rasierklingen, Zahnseide
  • Wattestäbchen, Wattepads
  • Fette und Öle
 
 
  • Essensreste
  • Verdorbenes
  • Tierfutter
  • Küchenpapier
  • Tabletten, flüssige Medikamente
 
 
  • Farb- und Lackreste
  • Katzenstreu
  • Papier
  • Zigarettenkippen
 
        

      Müll in der Toilette verursacht Probleme!

      • Mikroplastik und Chemikalien gelangen über die Gewässer in die Nahrung
      • Speisereste locken Ratten an
      • Kaltes Fett verklumpt und verstopft die Kanalrohre
      • Farb- und Lackreste können giftige Gase bilden und in der Kanalisation explodieren
      • Viele Feuchttücher sind reißfest und in den Klärwerken regelrechte „Pumpenkiller“

      Das wird teuer. Für alle.

      Die Abwassergebühren steigen, weil mehr Geld für weitere Reinigungsverfahren und Reparaturen ausgegeben werden muss.

      Besser daher: Umdenken!

      So muss es sein:

      • Verpackungen (außer Glas und Papier) in den gelben Sack
      • Pappe und Papier in die Altpapiertonne
      • Gemüsereste und Ungekochtes in die Biotonne oder auf den Kompost
      • Restliche Küchenabfälle, Hygieneartikel und Arzneien in den Hausmüll
      • Putzmittel, Nagellackentferner, Batterien – genauer: alles, was die Umwelt schädigt, im Wertstoffhof oder an Schadstoffsammelstellen abgeben